Die allererste Concorde F-WTSS

Am Airport von Le Bourget in Paris befindet sich heute das Air & Space Museum, in diesem finden wir heute den französischen Prototypen der Concorde F-WTSS. Am 2. März 1969 hatte sie ihren Erstflug, welcher mit den Worten „she flies! Concorde flies!“ in die Geschichte der modernen Luftfahrt einging. Mit diesem Flug war ein weiterer Meilenstein des Jetzeitalters gesetzt. Der Flug dauerte nur 28 Minuten und fand mit gesenkter Nase in Toulouse statt. 

Noch im selben Jahr, am 1. Oktober erreichte sie das erste Mal Mach 1.05 und hielt die Geschwindigkeit für 9 Minuten. Am 4. November 1970 erreichte sie das erste Mal Mach 2. Im Juni 1973 machte sie mit dem britischen Prototypen G-BSST einige Untersuchungsflüge der Stratosphäre, bevor sie noch im selben Jahr am 19. Oktober ihren Ruhestand im Air & Space Museum in Le Bourget antrat. 

 

Klassischerweise wird dieser Prototyp über die Treppe im Heck betreten.

In der Zusammenfassung die wichtigsten Ereignisse in ihrem kurzen Leben im aktiven Dienst:

  • Erstflug am 2. März 1969 
  • 29. Mai 1969: Tiefflug über Paris und anschließend gemeinsam mit dem britischen Prototypen G-BSST auf der Paris Air Show erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. 
  • 1. Oktober 1969 durchbrechen von Mach 1 in 36.000 Fuß
  • 4. November 1970: Durchbrechen von Mach 2
  • Juni 1973: Forschungsflüge in Stratosphäre mit dem britischen Prototypen G-BSST
  • 19. Oktober 1973: Finaler Flug und Ruhestand im Air & Space Museum in Le Bourget

 

Bei 812 Flugstunden kamen insgesamt 249 Überschallflüge mit 254:49 Stunden zusammen,  dabei absolvierte diese Concorde 397 Landungen.

Im inneren der Concorde befinden sich auch noch die originalen Teststände, welche zur Überwachung der Systeme auf den Testflügen genutzt wurden.

Das Cockpit kann nur über eine Scheibe fotografiert werden, ein Zutritt ist nicht möglich.

In der Galerie kannst du weitere Einblicke auf den allerersten Prototypen der Concorde werfen. Concorde_F-WTSS
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