Musée de l'air et de l'espace in Paris-Le Bourget

Das Air & Space Museum in Paris Le Bourget ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Während des Ersten Weltkrieges war der Flughafen von Le Bourget ein militärischer Stützpunkt, ab 1919 beheimatete er die ersten zivilen Fluglinien. In den frühen 1980er Jahren wurde der Linienverkehr gestoppt und der Airport blieb jedoch in Betrieb, denn heute ist er einer der bedeutendsten Business-Airports in ganz Europa. Das Static-Display auf dem ehemaligen Vorfeld des Flughafens ist in mitten des normalen Betriebs, am Rande kann man die Businessjets bei der Abfertigung sowie bei Start und Landung beobachten. 

 

Das Museum befindet sich im ehemaligen Hauptterminal, welches bereits im Jahre 1937 gebaut wurde, ein Teil befindet sich derzeit in Renovierungen, um die aktuellen Sicherheitsstandards für Besucher und die Sicherheiten der Ausstellungen gewährleisten zu können.

Es sind doch mehr Exponate als ich erwarte habe und leider habe ich auch nicht alles geschafft. Eine kurze Übersicht über die Hallen gab es am Eintritt, welcher im Übrigen kostenfrei ist, für den Besuch der beiden Concorde, der Boeing 747-100 von Air France und der Douglas DC-3/C-47 werden 9€ Eintritt fällig, welche sehr gut investiert sind.

Die beiden Concorde sind in einer eigenen Halle, um sie hier nicht nochmal ausführlich zu beschreiben kannst du hier zur Air France F-BTSD und hier zum Aerospatiale Prototypen F-WTSS gelangen. Im Außenbereich befinden sich neben dem Löschflugzeug Canadair CL-215 auch eine Transall der französischen Luftstreitkräfte und eine Douglas DC-8 Sariguie, sowie einige weitere Exponate der Luftfahrt und zwei Raketen vom Typ Ariane 1 und 5, welche für die Paris Air Show in Le Bourget in den Jahren 1979 und 1995 gebaut wurden. 

Im selben Jahr wie die Concorde, jedoch schon am 9. Februar, hatte auch die Boeing 747 ihren Jungfernflug. Im Gegensatz zur Concorde ist sie jedoch ein Massentransportflugzeug und für eine maximale Kapazität von 550 Passagieren ausgelegt. Von den 205 ausgelierten Exemplaren liegt die durchschnittliche Sitzanzahl bei 366 Plätzen.

Zwischen den beiden Weltkriegen fanden die großen Rennen der Luftfahrt statt, hierbei ging es um die Überquerungen des Atlantiks zwischen Paris und New York. Flugzeuge aus dieser Zeitspanne sowie andere historisch-wertvolle Flugzeuge, wie die Junkers F13, befinden sich in Halle 10.

Um sie nicht zu vergessen, die legendäre Douglas DC 3/ C47A, welche als Rosinenbomber in der Luftbrücke über Berlin ihre Berühmtheit erlangte, befindet sich in Halle 5. Hier wird sich der Luftfahrt des Zweiten Weltkrieges angenommen, neben ihr befindet sich hier auch eine Focke Wulf Fw 190 sowie neben anderen Exemplaren dieser Epoche auch eine Douglas AD-4NA Skyraider.

Douglas AD-4NA Skyraider

Seinen Erstflug hatte der Skyraider am 18. März 1945. 

 

Focke Wulf Fw 190 Typ A8

Der Erstflug fand am 1. Juni 1939 in Bremen durch den Cheftestpiloten Hans Sander statt.

Das vermutliche jüngste Exponat in Museum ist der Airbus A380-800 mit der Kennung F-WWDD, sie ist der zweite Prototyp des A380-Programms gewesen. Ihr Erstflug war am 18. Oktober 2005, am 14. Februar 2017 wurde sie von Airbus an das Museum gespendet. Derzeit wird sie neu eingerichtet, um den Besuchern den Ablauf der täglichen Einsätze zu demonstrieren. 

In der Galerie befinden sich weitere Ansichten des Museum und einigen der Exponaten, ein Besuch sollte trotzdem noch stattfinden! Air_Space_Museum_Paris
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