Ryanair schiebt Verspätungen auf Handgepäck

Auch bei Ryanair fallen mal wieder Änderungen an, Grund hierfür ist unter anderem die Verspätungsquote. Diese wird unter anderem auf das Verladen des Handgepäcks geschoben. 

 

Ryanair hat bereits einmal die Handgepäckrichtlinie angefasst, zunächst sollte man nur noch gegen den Aufpreis für das Priority Boarding in der Lage sein, seinen Handgepäckskoffer mit an Bord zu nehmen. Heute wird dies noch einmal verschärft. 

 

Die Vorteile des Priority-Boardings bleiben zunächst bestehen, allerdings sollen für alle Flüge ab dem 1. November 2018 keine kostenfreien Handgepäckstücke mehr an Board gelangen, auch die Abgabe am Gate wird ausgeschlossen. Dies gilt im Übrigen auch für Flüge, die bereits vor dem 1. September gebucht wurden, hierbei erlaub Ryanair allerdings denn vollen Refund des Ticketpreises oder die Nachbuchung des Handgepäcks im Priority Boarding für 8€ bzw. 10€ als Aufgabegepäck. Ryanair hat eine Änderung verkündet, alle Tickets, die vor dem/am 31. August gebucht wurden, bekommen ein kostenfreies 10kg Aufgabegepäckstück zu ihrer Buchung hinzugefügt. 
Alle, die sich Priority zusätzlich nach der Verkündigung gekauft haben, bekommen dieses erstattet.

Ryanair 737-800 EI-ENH in Torp/TRF

Nach der neuen Richtlinie dürfen nur noch Priority-Kunden, ein Handgepäckstück sowie einen persönlichen Gegenstand mit ins Flugzeug nehmen. Gehörst du zu den Non-Priority-Gästen, so ist lediglich ein persönlicher Gegenstand wie eine Laptop- oder Handtasche, welche unter den Vordersitz passen, erlaubt. 

 

Während der Buchung gibt es die Möglichkeit das Priority-Boarding für 6€ zu erwerben, wer gerne mit freien Händen reisen, jedoch nicht auf das Handgepäck verzichten möchte, kann dies als Aufgabegepäck zum Preis von 8€ für 10kg erwerben. Überlegt man sich erst nach Abschluss der Buchung, dass man einen der Services benötigt, wird ein Aufpreis von 2€ fällig. 

 

Des Weiteren wurde die Größe leicht verändert: Für den persönlichen Gegenstand sind ab 1. November 2018 folgende Maße erlaubt: 40cm x 20cm x 25xm, was ca. 40% mehr Volumen entspricht. Es werden kulanterweise 25% größere Abmessungen erlaubt sein, da man auch die Messboxen auf folgende Maße angepasst hat: 42cm x 20cm x 30cm. 

 

Ich finde die neue Regelungen einerseits ganz gut, ich kann selbst wählen, wo ich mein Handgepäck transportiere, so kann ich es nun vor der Sicherheitskontrolle bereits angeben und muss es nicht die ganze Zeit bei mir führen. 8€ für das Aufgabegepäck sind durchaus in Ordnung, hat man einen Anschlussflug und möchte im Sicherheitsbereich bleibt eignet sich das Priority-Paket besser, wer allerdings nur von A nach B fliegt, wird froh sein, einen kleinen Koffer aufgeben zu können und evtl. andere Ware transportieren. 

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