Delievery at Aircraft - Handgepäckabgabe

Nicht immer ist es möglich das Handgepäck auch mit an Board zu nehmen. In diesem Falle, sei es bei einem vollem Flieger oder eben kleinen Gepäckfächern bei kleineren Maschinen, wird entweder beim Checkin oder spätestens am Gate ein DAA - Delievery at Aircraftanhänger mit Flugnummer und Namen von der Bodencrew an die großen Handgepäckstücke verteilt. Häufig sind Trolleys aller Art und Reisetaschen betroffen. Normale Rucksäcke sind eher selten hiervon betroffen. 

 

Wie verhält man sich in diesem Fall? Ganz einfach annehmen, es ist häufig eine Stressminderung mit dem geringen Platz an Board. Zum Vergleich, in eine 717 passen 70 Trolleys und in eine 737-800 nur 90 Trolleys. 

 

Aus dem nun am Flieger abzugebenden Gepäckstück, welches man in 75% der Fälle auch dort wieder ausgehändigt bekommt, sollte man alle zerbrechlichen sowie elektronischen und wertvollen Gegenstände herausnehmen und in das Personal Item tun. Am besten man ist vorbereitet und hat für einen solchen Fall eine Tüte oder ähnliches noch dabei. 

 

Bei den meisten Airlines wird das Gepäck am Flieger abgegeben und dort am Ziel auch wieder eingesammelt. Dies ist meistens an Vorfeldpositionen so. 

 

Hat der Flieger eine Gate-Position kann es passieren, dass die Gepäckstücke in der Brücke aufgestellt werden. Bei Ryanair wird Passagieren ohne Priority das Handgepäck manuell gelabelt, am Flugzeug abgegeben und am Zielairport landet dieses auf dem Gepäckband. 

 

Es gibt noch einen Sonderfall, bei der Airline Easyjet gibt es das sogenannte Hands-Free Angebot. Dies kostet 6€ pro Strecke für das große Handgepäckstück, sofern dieses in den Abmessungen ist. An den Airports gibt es spezielle Schaltern. 

Als Besonderheit wirbt Easyjet an dieser Stelle mit dem Prioritytag für das aufgegebene Handgepäck, ich habe jedoch keinen Unterschied zum normalen Aufgabegepäck wahrgenommen. 

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