Mit den Inselairlines über die kanarischen Inseln

Ich habe im Dezember einen Inselhopper-Wochenendtrip geplant und gebucht, damit ich nicht nur drei neue Insel auf meine Liste bekomme und damit auch zwei nur lokal angeflogene Airports und natürlich auch die örtlichen Airlines. Mir fehlen auch noch ein paar Exemplare der Boeing-Familien, eine davon werde ich am Ende des Trips vervollständigen können. Ursprünglich sollte diese Produktfamilie bereits im letzten Jahr abgeschlossen sein, leider kommt es aber immer mal wieder anders als man denkt. 

Akt Eins oder Freitag 19. Januar 2018

 

Gegen 16:30 Uhr nehme ich den Bus zur S-Bahn und befinde mich um 17:19 am Hamburger Airport. Es ist relativ wenig los, die Security lässt heute mal wieder normale Passagiere zur Fastlane ran, die Erfolgsserie davon geht also positiv weiter. Weniger als fünf Minuten später bin ich nach der x-ten Nachkontrolle wieder Airside und begebe mich in die Hamburger Airport Lounge. Selbstverständlich passen Ryanair und Lounge normalerweise nicht zusammen, jedoch sei an dieser Stelle kurz mein Priority Pass erwähnt, welchen ich mir zu Weihnachten über ein sehr gutes Angebot gegönnt habe, wie? Durch den Link via Accor Gold Partnervorteile und Ausstellung via UK konnte man einige Euros sparen. Alles weitere zum Priority Pass in meinem Ratgeber.

 

Die Lounge ist an diesem Abend gut besucht, ich finde noch ein Plätzchen mit Aussicht auf’s Vorfeld, es scheint doch recht kalt zu sein, denn 4U lässt sich noch schnell Enteisen, wäre ein tolles Bild geworden, wären da nicht die spiegelnden Scheiben.

Die Auswahl am abendlichen Buffet ist etwas dürftig, es gibt nur Brötchen, Brezen, Nudel-, Kartoffel- und Krautsalat, leider kein Aufstrich nebst Butter. Da es recht voll war habe ich mir die Bilder gespart, mal schauen was es vor dem nächsten Abendflug gibt. 

Die Zeit bis 19 Uhr überbrücke ich in der Lounge, danach begebe ich mich zu Gate A40, also eines der letzten. Das Gate schließt gegen 19:35, unterwegs höre ich bereits die Aufrufe des Fluges für die Vorbereitungen. Zehn Minuten später befinde ich mich in der linken Schlanke, aufgrund der neuen Handgepäckregelung habe ich mir das Priority neben dem Fensterplatz bereits bei der Buchung dazugekauft. Bei einem solch günstigen Flug kann man das ruhig machen, ich möchte mein Gepäck ungern in Madrid einsammeln, da ich die Nacht Airside verbringen werde.

Das Boarding beginnt um 19:30 in einen Vorraum, zum Glück nicht wie an manchen anderen Airports auf einer Außentreppe. Die EI-EVV 737-800 ist pünktlich da, das Aussteigen zieht sich noch etwas in die Länge und so geht es um 19:40 in den Flieger, da ich wirklich kein Vertrauen in die vordere Treppe habe und mein Platz eh hinten ist gehe ich durch die hintere Tür. Unser Flieger hat sogar mal einen Sticker, ist ja eigentlich eine Seltenheit bei der Sparline.

Zwar stirbt die Hoffnung zuletzt aber sie stirbt, anders als vor wenigen Tagen nach Manchester ist der Flug fast vollständig ausgebucht und somit wieder etwas unbequemer als es ohnehin schon wäre. 

Gerade befanden wir uns über Paris, leider ist meine Kamera im Koffer oben, daher nur ein Handyfoto, mit dem großen Objektiv wäre es super geworden, der Eiffelturm war sehr klar zu erkennen. Eigentlich müsste ich dieses Jahr nochmal dorthin, allein schon wegen der A318, welche doch recht häufig in HAM ist, in meinem Log taucht sie auch nur einmal bei AF auf.

Der Flug wurde mit zweieinhalb Stunden angekündigt, ich bin gespannt ob dies auch so sein wird. Ich hoffe stark, dass ich in MAD direkt in T1 zur Cibeles komme, denn die Lounge in T3 hat nur zwischen 5:00 und 23 Uhr geöffnet. Ein Hotel wollte ich mir für die wenigen Stunden nicht dazubuchen.

Mit Ryanair geht es am Samstag direkt mit dem Frühflug nach LPA, auch hier habe ich vorher einen Sitzgebucht, komischerweise bekam ich beim Einchecken einen blauen BP ohne das Priority aktiv gebucht zu haben. 

Zwischendurch eine kleine Vorschau auf die nächsten zwei Tage.

 

Mit Ryanair nach Las Palmas de Gran Canaria, dort habe ich einen Mietwagen reserviert und werde auf den Vulkan hoch, da ich „nur“ ein sechsstündiges Layover habe. Dieses habe ich ganz bewusst gewählt, denn man weiß ja nie wie pünktlich die Airline ist.

 

Unterwegs gab es immer mal wieder leichte Turbolenzen, jedoch nichts richtig Interessantes zwischen Paris und Madrid. 

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