Auf in den Winter - Icelandair und Reykjavik

Ich wollte schon immer mal nach Island.

 

Jetzt ist die Zeit gekommen, dass ich es endlich schaffe. Gebucht war Hamburg Arlanda -> Nacht im Jumbo Stay, ARN Keflavík 16 Stunden Island und zurück nach Hamburg. In der Planung waren die CRJ-900 von Cityjet für SAS, die 757-200 und 757-300. Beim Checkin musste ich jedoch feststellen, dass die Maschine nach Island in die kleinere -200 geändert wurde.

Aber immerhin 4 aus 5 Goals waren trotzdem machbar.

 

 

8.12. 19:15–20:40 SK? HAM ARN CRJ-900

9.12. 13:20-15:30 FI307 ARN KEF B757-200

10.12. 7:00-12:30 FI510 KEF HAM B757-200

 

Pünktlich um 16:45 die Arbeit verlassen, kurz bei Rewe ein wenig Obst und Kekse eingekauft und mit der 292 zum Airport.  In HAM waren die Checkins in T1 fast ausgestorben, SAS ist mit zwei Schaltern vertreten, ich hatte zwar bereits online eingecheckt aber ich wollte mir doch noch das Papierticket abholen. Der CI Agent musste mehrfach zwischen Pass ansehen und auf den Bildschirm schauen wechseln. Er fragte nochmal nach, ob denn der Youth Fare richtig sei, weil er das noch nie hier gesehen hatte.

 

Warum nicht mitnehmen, wenn es schon angeboten wird? Das SAS Youth Fare bucht in SAS Go mit BK M oder V, es ist für alle bis 26 Jahre buchbar, nicht nur innerhalb Europas, so sind ab einigen Schwedischen Airports (Malmö mit den besten Raten) auch Langstrecken via ARN, CPH sehr preiswert erhältlich, hier wird zumeist in BK O gebucht. Ich werde dazu auch nochmal einen Ratgeber schreiben, da ich schon einige Anfragen hierzu erhalten habe. 

 

Als ich das Ticket hatte, bin ich noch schnell was essen gegangen und gegen 17:45 zur Security,  es waren alle Spuren voll, ich kam aber im richtigen Moment und wurde zur Fastlane gewunken. Bis ich Airside war, sind ganze 13 Minuten vergangen, auch diesmal hat es „gepiept“, ich hatte nur Metall an den Winterschuhen….

 

Direkt zu Gate A21, wobei ich vorher noch den Wasserspender bei B52 aufsuchte. Am Gate war relativ wenig los, ich aß noch meine Kirschtasche und packte ein wenig um, damit ich im Flieger direkt an Reiseführer und iPad komme. 

Aufnahme aus meinem Archiv vom 5. September 2017

 

Beim warten nochmal in der App nach der Auslastung geschaut, 10F war gebucht, 10D inzwischen besetzt. Notausgänge in 17 noch frei, also mal eben auf 17A geändert, und die Wahl würde ich nicht bereuen! Mehr Beinfreiheit als bei vielen Standardrumpfjets in der Businessclass.

 

Neben mir saß zunächst keiner, die beiden auf der anderen Seite waren einander zu breit an der Schulter und so fragt mich 17F ob er C haben könnte. Klar warum nicht, Beinfreiheit hab ich vor mir genug. Die beiden unterhielten sich über Angeln in Schweden, als es um Island ging kam ich auch ins Gespräch mit dem Holländer neben mir, der auf Norderney lebt und dem Hamburger, der mit Familie auf dem Weg zum Geburtstag feiern in Stockholm war. Sie wollten es mir beide nicht glauben, dass es nur einen Tag nach Island geht. Ich hatte mitbekommen, dass der Hamburger von Flugpreisen keine Ahnung hatte, weil er dem Holländer erzählte, man könne im Winter nicht nach Island, die Flüge würden über 800€ kosten. Habe ich etwa ein regulär buchbares Errorfare erwischt?!

 

Der Flug war sehr angenehm, vor allem der steile Start der Canadair, ich sollte sie wirklich öfter fliegen! Keine Vorkommnisse, es gab kostenfrei Wasser, Tee und Kaffee, sogar zwei Runden Heißgetränke / kein Bild.

 

In Arlanda gab es eine Position in der Nähe der Wartungshallen.

 

Also wieder eine ewig lange Bustour, mit dem Holländer noch zum Ausgang gegangen und verabschiedet. Kurz am Geldautomaten gestoppt und 200 Kronen gezogen, kleinstmögliche Betrag. Dann zum Transferbus, mit der ALFA von Position 3 geht’s kostenlos zum Jumbostay, den Parkplätzen und den anderen Terminals. Der Bus fährt alle 15 Minuten und braucht etwa 6 Minuten zum Jumbo Stay. 

Es ist wirklich beeindruckend, was daraus gemacht wurde. Der Jumbo steht auf einer Anhöhe direkt von dem Rollweg. Checkin und Zahlung mit Kreditkarte, mir wurde der Weg zum Wheelhouse noch kurz beschrieben, auch wenn es unübersehbar ist und nach einer Zeit fürs Frühstück gefragt. (Review folgt!)

 

Ich also wieder runter in die Mitte zur 722, das Zimmer ist wirklich süß gemacht, ein Ort wo man sonst nicht hinkommt, auch in den Triebwerken befinden sich Hütten.

 

Zum Abschluss noch ein Schwedisches Bier (60Kr.)

Es war eine sehr angenehme Nacht, abends hat man vorbeirollende Flieger gemerkt, wenn die 747 leicht zu vibrieren begann, dies hat aber beim Schlafen null gestört.

 

Die Duschen befinden sich im Flieger, sind vermutlich sogar größer als die in der EY First im A380.

 

Nach dem Frühstück, welches eine recht kleine Auswahl hatte ging es zum Parkplatz, denn hier steht vor der Flughafen Feuerwehr eine alte Caravelle an der Landebahn. Ein paar Landungen noch mitgenommen und dann mit dem Bus zurück zum Terminal 5. Kurz einen Checkin Automaten aufgesucht. Und die optionale Boardkarte nochmal ausgedruckt, leider nur noch Papier, keine Airlineeigenenpappen. Direkt zur Security und mal wieder zur leeren Fastlane gewunken worden. Sehr gut und in weniger als 3 Minuten war ich drin. Im Dutyfreeshop habe ich mir noch Wasser und Cola sowie 2x Chips aus dem Angebot gekauft und ein paar schwedische Bonbons. Obst habe ich noch aus Deutschland dabei. 

 

Hier gibt es noch mehr Bilder vom Aufenthalt in Arlanda

Arlanda
Sie haben einen Adblocker installiert. Diese Web App kann nur mit einem deaktivierten Adblocker korrekt angezeigt und konfiguriert werden.
Druckversion Druckversion | Sitemap
© 2018 traveller-solo.com by Andre Redeker