Ein Exot jagt den Nächsten - auf nach Schweden

Nun denn morgens früh nochmal zum Airport Gepäck für den Transfer in die Heimat abgeben, da war die Dame von der Gepäckaufbewahrung leicht überfordert, aber wenn die Bahn es so anbietet muss es das wohl geben. Zur Arbeit und Pünktlich Feierabend gemacht, um mit der U1 und S1 zum Hamburg Airport zu fahren. Dort gemütlich einen Snack eingenommen und auf Öffnung des Check-In Schalters gewartet. In Terminal 1 macht dies, wie auch für einige andere Airlines, der Bodenabfertiger AHS.

 

Beim Check-In musste sich natürlich noch ein unhöflicher Tscheche vordrängeln, bei einer Schlange von 4 Leuten. Er saß hinterher nicht mal in der Nähe der Business Class. Da ich bereits online eingecheckt hatte und mit Sitz 8F nicht ganz zufrieden war, fragte ich höflich, ob noch etwas in Reihe 1 frei wäre. Dies war jedoch nicht der Fall, allerdings war mein Nebenplatz noch frei und blockte diesen auch. Sehr cool!

 

Zur Security und binnen 4 Minuten durch, und das an einem Freitagnachmittag. Vielleicht lag es auch daran, dass der Lufthansa Flug nach Frankfurt gecancelt wurde….

 

Abflug sollte Gate C12 sein, also im Keller, da ich noch etwas über eine Stunde bis zum Boarding hatte, füllte ich meine Flasche bei C08 auf und nahm auf Höhe der fast fertigen Baustelle Platz. Irgendwie war mir abermals die Lust nach Eis gekommen, also Automaten aufgesucht. Irgendwann muss man ja das Kleingeld loswerden.

Noch ein paar Dinge am Mac gecheckt und mitbekommen, dass sich der Abflug um 15 Minuten verzögern würde, bin jedoch pünktlich um kurz vor 7 runter gegangen, man will ja noch ein Bild vom Screen machen. AHS kam gegen 19:15, kurz nach der Landung der ATR. Delievery at Aircraft Anhänger wurden ausgeteilt. 

 

Der Flug verlief ruhig, ca. 20 min nach dem Start bekam ich schon mein vorbestelltes Business-Menü. Es gab ein kaltes Couscos und dazu zwei Minibaguettebrötchen mit einer Scheibe Schinken, ein bisschen Salat und warmen Apfelstrudel. Ich konnte aus Wein, Wasser und Bier wählen, wobei ich mich für das letzte entschied. Ein echtes tschechisches Pilsener. Mir wurde noch die Frage nach Kaffee oder Tee gestellt, ich entschied mich für Kaffee und bekam diesen etwa nach der Hälfte der Flugzeit irgendwo über Dänemark serviert. Alles in allem war es sehr lecker und für den Preis durchaus akzeptabel und ich war satt. 

 

Da wird sehr niedrig flogen (etwa 6.500m) war der Abstieg auch recht schnell, vor Göteborg konnte man die Massen an Schnee über (Süd-) Ost Schweden erkennen. Ein schönes Winterliches Bild, wäre es hell gewesen.

 

Die Landung in Göteborg erfolgte recht schnell und wir rollten noch ein wenig zu einer Außenposition, vorbei an Amapola Fokker F50 und einer Antonov An-12. Wir wurden noch gewarnt, dass das Flugzeug auf Glatteis stünde und man beim Aussteigen und zum Bus gehen vorsichtig sein sollte, denn der stand anders als in Hamburg ein bisschen weiter weg.

 

Das Terminal ist ja gar nicht so klein wie ich dachte, nach etwa 10 Minuten war ich draußen und suchte den Flygbussarna, das Ticket hatte ich vorab online gekauft und die Passbook Datei aufs iPhone geladen. Der Bus fuhr erst in 10 Minuten so hatte ich noch Zeit für zwei schnelle Bilder der Außenansicht.

 

Die Fahrtzeit nach Göteborg beträgt etwa 35 Minuten. Hier gibt es auch ein Transferticket, um kostenfrei 90 Minuten den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Man sollte beim Einsteigen den Fahrer hiernach fragen.

 

Mit der 17 geht es dann direkt vor dem Busbahnhof weiter ins Hisingen Hostel. Ich bekam vorher per Mail die Zugangsdaten und meine Keycard lag an der Rezeption bereit, da die Checkin-Zeiten normalerweise nur bis 19 Uhr sind.

 

Am Abend habe ich also nichts mehr unternommen.

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