Mal kurz in die Schweiz - Exoten und Irrops

Nach einem interessanten Aufenthalt in Afrika, vielen kleinen Touren in der Heimatregion (auch ohne Kamera auf dem MTB) einem Unwettermäßig geplatzten Trip in den Nordosten der Republik sollte es trotz meiner eigenständigen Stornierung des ersten Air Canada EFs nochmal in die Luft gehen. Mit stress vom Pendeln nach Umwetterschäden innerhalb Hamburgs und auf der Strecke nach Hannover sollte es nochmal Erholung auf der Kurzstrecke geben.

 

es gab noch ein ziel in Mitteleuropa, welches ich bereits vor Monaten schon mal ab Köln angehen wollte, die Zeit zwar hatte aber das Geld für andere Trips draufging. man kann es schließlich nur einmal ausgeben.

ich bin wirklich kein Fan von Nachtflügen bzw. bei völliger Dunkelheit, man sieht einfach zu wenig. jetzt habe ich immer noch nicht erwähnt worum es überhaupt geht oder?

 

ca. 3 Wochen vor Abflug buchte ich kurzentschlossen für knapp 280€ einen Hin und Rückflug mit zwei Exoten. das Ziel war es zum einen eine neue Hauptstadt zu besichtigen, für die man nicht mehr als einen Tag benötigen würde, zum anderen mit der regional ansässigen Airline zu fliegen und diese auch zum ersten Mal zu fliegen. lange rede kurzer Sinn, es geht oder ging es?

auf dem Hinflug sollte es die Dornier Do 328 werden, auf dem Rückflug die Saab 2000.

 

Freitag, 27. Oktober 2017

 

Start der Reise war mein neuer Heimat Flughafen Hamburg. die Airline sollte Skywork Airlines ein und das Ziel steht damit wohl bereits fest:

nach drei ereignisvollen und spannenden Tagen eines Seminars und noch ein wenig Arbeit am Freitagnachmittag ging es dann direkt mit dem zum Airport. die Firma liegt quasi in der Einflugschneise jedoch noch 20 Busminuten entfernt.

 

auf dem weg von der Flughafenstrasse zum Airport nutzte ich nochmal die Zeit für ein paar Bilder, für Hamburg war das Wetter sehr viel besser als in den letzten Wochen.

 

natürlich viel zu früh. jedoch war die SiKo wohl an ihrer maximalen Auslastung, langes Wochenende und alle wollen weg. selbst die Fastlane war verstopft.

 

bevor es mit dem checkIn los ging wollte die Airberlin von der der Terrasse gesucht werden, leider keine mehr da…

 

mein Magen sagte die Fischsuppe aus der Kantine reicht nicht, also ging es in den bekannten Fastfood Store um nochmal einen Snack zu verdrücken und einen Cappuccino zu genießen. nochmal zum CheckIn 8. immer noch keine Infos. es war bereits 18 Uhr und die Maschine sollte in 30minuten nach Hamburg starten. alles kein Problem also nochmal die Zeit sinnvoll zum Telefonieren genutzt.

 

gegen 19 Uhr begann eine AHS Angestellte mit der Vorbereitung und verschwand nochmal kurz um Tickets zu holen. mein Ticket hatte nochmal einen anderen sitz als ich online beim Web-CheckIn reserviert hatte, konnte jedoch nicht mehr drucken. also nochmal den Sitz von 12D auf 3F geändert.

 

die ferienpaxe waren mittlerweile auch durch und so dauerte die SiKo nur noch 7minuten.

 

danach ging es weiter mit dem Telefonat. ein Eis später war die Zeit auch schon rum. Wasserspender sind in HAM recht rar gesät.

Boarding sollte um 2015 beginnen, jedoch kam personal erst um 2025, 10 Minuten später ging es mit dem Bus vorbei am der JU zur Saab 2000…

 

Ja die Maschine wurde kurzfristig getauscht.

 

mein ritual als letzter einzusteigen für die Fotos wurden erfüllt. 

Start ging flott, die Maschine war zu 30% belegt, eher weniger.

 

kurz nach dem Start begann der Service. es gab zwei Leckereien zur Wahl, ich entschied mich für das hier:

 

 

 

 

 

 

 

ein nasser Lebkuchen gefüllt mit Marzipan, so die Beschreibung vom FA. dazu ein Kaffee,

nach dem Service waren wir schon in FRA:

danach unterhielt ich mich hinten mit dem FA ein wenig über die Airline und wo denn die geplante Maschine sei.

Skywork habe nur noch 2 Do328, eine im Vollcharter und die zweite geht zurzeit mehr nach München und LCY. über verschiedene Exoten aber auch die neuen Muster mit ihren Kinderkrankheiten haben wir gesprochen. auch hat er die Lage der Skywork Airlines angesprochen, dass selbst sie als Mitarbeiter noch nicht wissen, ob die Airline das Wochenende überlebt.

 

angekommen am Airport. Beim Aussteigen Bilder machen -> böse Blicke von der Ground Crew. was kann ich denn dafür, dass ich als erstes raus bin und nicht alleine die 50m laufen wollte? hätte ich Gepäck müsste ich eh warten.

 

der Flughafen Bern ist wirklich klein. mehr als eine Airline mit Linienbetrieb hätte hier auch keinen Spielraum. ich bin gespannt wie es beim Rückflug laufen würde. die SB20 steht im Plan. fast neben mir steht eine Do328, keine Chance für ein Bild, um die Ecke gehen war dann doch nicht drin. eine Drohne habe ich noch nicht. 4 Zollbeamte. guten Abend, das war. raus.. der Bus fährt in einer Minute, der Flug war verfrüht und sparte somit die Wartezeit. ein Ticket brauche ich nicht. Die Buchungsbestätigung dient lt. Hostelinformation für die Fahrt zur Unterkunft.

 

mit dem Bus geht es zum Bahnhof von Belp. die S3 wartet. die Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt, nicht wie an anderen Flughäfen. mit der S3, welche wie ein Regionalexpress ausschaut, auf geht’s nach Bern-Weissenbühl, zwanzig Minuten und ein kurzer Fußmarsch später, Ziel für heute erreicht Hostel 77.

okay Visa abgelehnt, hatte ich in letzter Zeit häufiger im Ausland. Master Card ging. Glück gehabt. beim checkIn gab es noch für den Aufenthalt ein Bernmobil-Ticket. sehr nette Geste für Touristen. Touristen? traveller.

 

6er Zimmer. ich wusste es ja vorher schon. war aber preislich vertretbar auch von der Lage zwischen Stadt und Flughafen. für heute nur noch ins Bett.

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