Zwei auf einen Streich

Anfang des Jahres 2016 buchte ich Flüge mit Austrian und Lufthansa nach Wien. Da ich eine Freundin im Wiener Umland hatte ersparte mir ihre Gastfreundschaft ein teures Hotel. Durch ihre Insidertipps kaufte ich mir die Vorteilscard ÖBB Jugend, damit ich zwischen 25% und 75% Rabatt auf manchen Strecken bekam. 

 

Der Reisezeitraum war 20. bis 25. April. Ich informierte mich ein wenig über die Möglichkeiten Wien preiswert zu besichtigen. Auch damals war ich kein Museumsfan. Die meisten Wiener Museen befinden sich in historischen Gebäuden, welche mir von draußen durchaus reichten. Für die öffentlichen Verkehrsmittel kaufte ich mir am Flughafen eine 72h Vienna Card eigentlich würde ich mehr brauchen, aber ich entschloss mich aufgrund der Nähe den letzten richten Tag von Wien aus mit einer Nacht im Hostel zu starten, damit ich wenig Zeit verlierte das Schloss Schönbrunn bei Sonnenaufgang ohne Touristen abzulichten. Und dann nach dem Frühstück direkt nach Bratislava fahren zu können. 

 

Was ich an welchem von den anderen Tagen genau gemacht habe kann ich inzwischen nicht mehr rekonstruieren, deswegen lasse ich weiter unten die Bilder sprechen. 

Das Wetter war überwiegend gut, den einen Tag, ich meine es war gleich der erste volle, war es sehr heiß. Am Hinflugtag bin ich mit der Sbahn in die Stadt reingefahren und bin kurz am Prater ausgestiegen und durfte staunen. Danach machte ich mich Richtung Universität, wo ich meine Freundin treffen sollte. Beinahe perfekt getimt stand sie an der Haltestelle als ich ausstieg. Ein schöner Moment. Gemeinsam machten wir noch ein kleines Sightseeing bevor es zum Wiener Westbahnhof ging. Von hier aus fuhren wir zu ihr aufs Land. 

 

Es war wirklich schön so hautnah eine österreichische Familie zu erleben, auch wenn ich teilweise kein Wort verstanden habe.

Am nächsten Tag erkundigte ich Wien alleine, nachdem wir uns an der Uni verabschiedeten und eine Treffpunkt für Mittag ausmachten, um zusammen zum Schloss Schönbrunn zu gehen, das gute Wetter genießen und später zum Donauturm zu fahren. Nach der Aussichtsplattform ließen wir uns im Restaurant oben nieder und ich bestellte mir ein echtes Wiener Schnitzel. Sehr lecker. Christine bestellte sich ein Stück Torte. Wir unterhielten uns über alles mögliche. Etwas nach fünfzehn Uhr gingen wir Richtung Straßenbahn, da die Uni rief. Ich entschied mich mitzugehen, mir diese von außen anzusehen und mich auszuruhen während sie studierte. Abends ging es zurück. 

 

Den Freitag verbrachte ich nach dem Abschied an der Uni alleine. Ich sah mir das Schloss Bellevue und etliche andere Bauwerke an. Die heutige Nacht werde ich im Hostel in Hüttelsdorf verbringen. Um am Samstag frühzeitig nach Bratislava fahren zu können. 

 

Ich konnte schlecht schlafen, da jemand in meinem sechser Zimmer sehr laut am Schnarchen war, gegen vier Uhr in der Früh stand ich auf und machte mich zum Schloss Schönbrunn. Weil ich eh nicht mehr schlafen konnte, wollte ich dies wenigstens nutzen, um das Schloss bei Sonnenaufgang abzulichten und ohne Massen von Touristen. Dies gelang mir sehr gut sogar. Eine Banane hatte ich zu dem Zeitpunkt gefrühstückt. 

 

Gegen 6 Uhr machte ich mich zurück ins Hostel, um richtig zu frühstücken. Im unglaublich günstigen Zimmerpreis von 16€ war das Frühstück bereits enthalten und es war recht gut, auch wenn die Auswahl nicht vergleichbar mit Jugendherbergen des DJH vergleichbar war. 

 

Zum Bericht von Bratislava geht's hier!

 

Am Samstagabend ging es für eine letzte Nacht zur Christine. Für den Weg zum Flughafen am Sonntagmorgen, ging es nicht über Wien sondern mit dem Regionalexpress nach St. Pölten und von dort mit dem Intercity direkt zum Flughafen. Das Ticket kam rund 18€ mit Vorteilscard-Rabatten. 

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