Eine Rundreise durch Europa

Wieso immer nur kurze Trips übers Wochenende mit Start und Ziel in Hamburg? Warum nicht mal mehrere Ziele zusammenstecken? Ich reise gerne im Winter, wenn die Städte leer und es nicht so heiß ist. Damit es spannend bleibt, vorweg keine Karte, die basteln wir uns.

Condor Airbus A320 D-AICA "Retro Livery" 

 

Freitag 9. Februar 2017

 

HAM-CGN EW 33 operated by Germanwings

 

Es ist früh, ich bin bereits gegen halb 7 am Hamburger Flughafen, vor zwei Tagen habe ich bereits eingecheckt. Da ich mit dem Sitz weit hinten nicht ganz zufrieden bin, gehe ich zum Check-In und frage nach einen Sitzwechsel auf dem Segment nach Köln, heute früh war noch das Exit D-F frei. Mir wurde gewährt, ich hatte Glück und so wurde es 10F. 

 

Mit der Eurowings Goldkreditkarte ging es direkt zur Fast Lane, da ich ausnahmsweise an einem Freitag fliege ist die Sicherheitskontrolle entsprechend voll. 13 Minuten bis Airside, denn die FastLane war nur einspurig. 

 

Da ich Besitzer eines Priority Passes bin geht’s noch für eine Stunde nach oben in die Hamburg Airport Lounge zum Frühstücken. Es gibt die übliche Auswahl aus Brötchen, Croissants und Aufschnitt sowie Müsli und Joghurts. Es ist doch relativ gut besucht heute. Die Aussicht ist an diesen Morgen schon angenehmer, es wird langsam hell und es ist trocken, die Condor D-AICA in Retro Livery wird zum Gate geschleppt, Haribo-Tui ist auch in Sicht. 

 

Gegen 8:10 beginnt das Boarding an Gate A37, ein Laufgate also. Ich mache mich zeitig auf den Weg ans Ende von Terminal 1 und das Boarding beginnt 10 Minuten verspätet. Der Flieger steht rund 50m vom Terminal entfernt. 

Der Flieger ist bis auf die Best ausgebucht, da hatte ich doch Glück mit dem Exit. Etwas verspätet ging es los, denn gleichzeitig wurden 2 Passagiere und deren Koffer gesucht. Wie man so früh bei einem Nicht-Umstiegsairport den Flug verpassen kann, wenn man schon Gepäck aufgegeben hat. 

 

Ohne weitere Vorkommnisse, die Herren kamen gerade noch so, ging es in den Himmel. Wie immer - weiß - und so zog es sich bis kurz vor Köln. Die Kölner Altsadt vom Fernsehturm über den Dom bis hin zum Airport lag im Dunst. Leicht verspätet am Gate und raus aus dem Flieger. Die PP Lounge befindet sich in Terminal 2D, hierzu ist der Weg durch die Gepäckhalle und SiKo in beiden Richtungen erforderlich, da ich nur 1:20 Stunden habe entschließe ich mich bei einem Tetrapackwasser in dem Gaterondell zu warten. 

 

CGN-BLQ EW 838 operated by TUIfly
 
Zur Boardingzeit mache ich mich zum Gate. Wo ist mein Airbus - ähm die Boeing? Keine Informationen, weder online noch vom Personal. 30 Minuten nach Boarding beginnt nähert sich eine 737-800 der Tuifly mit Airberlin Stickern. Es ist die D-ABBD, meine Maschine nach Bologna für EW838, sie kommt offenbar mit einer Verspätung von Zagreb. 

 

Da wird nun nicht mehr pünktlich können, beginnt das Boarding nach Ryanair Zuständen, erst in den Finger, dann ins Treppenhaus, glücklicherweise nicht außen. 

 

Da ich online bereits kostenlos das Exit reservieren konnte und Stau am vorderen Eingang war machte ich mich schnellen Schrittes nach hinten, um mich nicht durch die Menge kämpfen zu müssen. 

 

Die Innenausstattung der Maschine erinnerte an alte Zeiten bei Airberlin. Die Beinfreiheit am Exit war doch wieder enorm. Auch dieses Mal gab es keine extra Unterweisung, das lief in Spanien noch anders. 

Auch dieses Mal ist von Start bis Landung nicht sonderbar viel passiert, es gab einen netten Blick auf die Alpen und dann begann schon der Landeanflug auf die Stadt im Norden Italiens. 

 

Ein Gate gab es nicht wirklich, man musste mal wieder laufen, aber direkt in die Gepäckhalle. Nebenan wurden Ferraris in eine 777-300ER der Emirates geladen, da hat wohl wieder jemand gut eingekauft. 

Durch die Gepäckhalle ging es raus, da Google keine guten Infos zum Transfer hatte wurden die Informationen der Tafeln genutzt und der Aerobus aufgesucht, am Automaten ein Ticket gelöst. Oneway kostet 6€ und die Fahrt dauert rund 24 Minuten ins Stadtzentrum bzw. zum Bahnhof, wo auch mein Hotel liegt. Gebucht war das Mecure Bologna Centro. Wegen Star-Rate trotz Goldstatus gab es nur minderwertige Benefits und kein Upgrade, ein Einzelzimmer im 6. Stock mit Ausblick auf die große Basilika gab es immerhin.       © Accorhotels

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