Auf nach Amsterdam...

Mit dem Zug gegen 10:46 bin ich über Schiphol nach Amsterdam Sloterdijk gefahren, die Fahrt mit Umstieg dauerte knapp eine Stunde (inkl. Umstiegszeit). Das Ticket kostete 12€, 1€ davon für die „Einmal-Chipkarte“. Da ich mit dem günstigsten Segment nicht den Interrailpass versauen wollte.

In Amsterdam hat es mal wieder geschüttet, das Wetter zuhause war inzwischen besser geworden-.- von der Station Sloterdijk war’s nur ein Steinwurf zum Hostel, welches das einzige auf der ganzen Reise sein wird.

 

Ich reservierte in „The Train Lodge“ kam zu früh für das Checkin an, konnte jedoch mein Gepäck kostenlos abstellen.

Mit Rucksack, Kamera und Schirm ausgestattet ging es zurück zur Station, wo ich mir eine Tageskarte für den ganzen Verkehr kaufte, da Bus und Straßenbahn mir den Interrailpass sprengen würden oder nicht komplett inkludiert waren. Im Reiseführer stand was von 7,50€ jedoch zahlte ich stolze 16€ für alle Amsterdamer Zonen (inklusive Airport). Das Prinzip mit diesem Ein- und Auschecken verstand ich zwar, mir ist jedoch unklar, warum man das bei einer Tageskarte auch machen muss, diese gilt doch eh nur an dem Tag des ersten Check-Ins.

Ich fuhr zum Hauptbahnhof „Amsterdam Centraal“ und wollte eine Tour wie aus dem Reiseführer beschrieben machen, vorbei am NEMO und weiter Richtung Innenstadt, jedoch fing es wieder an heftig zu schütten, dass ich mich zum Nemo rettete und abwartete, bin zur nächsten Bushaltestelle gelaufen und zurück zum Hostel gefahren, Regenhose holen. Zurück in der Stadt nahm ich diesmal die Straßenbahn der Linie 2 bis zum Riksmuseum

 

Hier war das Wetter schon besser, ich sah mir die umliegenden Straßen an und bin noch an „Dam“ vorbei gekommen

 

Für den nächsten Schauer ging ich was bei KFC essen und da dieser nicht enden wollte ging’s zurück zum Hostel einchecken und umplanen, in Sloterdijk war schönstes Wetter, obwohl es doch so nah ist.

 Das Hostel war wirklich interessant und gut isoliert, ich hörte im Abteil fast nichts von den vorbeifahrenden Zügen, die Klimaanlage/Heizung war lauter. 4 Betten waren noch frei, ich hatte die Wahl zwischen unten, mitte und oben, entschied mich jedoch für unten, da ich am Montag früh auschecken wollte und dort auch am einfachsten mein Gepäck hinstellen konnte, außerdem war das Bett unten länger. Für eine Nacht absolut ausreichend und als Ausgangsposition für die Weiterfahrt perfekt.

In der Zwischenzeit schaute ich nach einer Alternative für den Abend, checkte das Wetter am Airport und spotting Positionen, so erfuhr ich, dass die Terrasse bis 21 Uhr auf hatte und so machte ich mich auf. Auf dieser Fahrt wurde ich sogar mal kontrolliert. In gut 12 Min war ich dann am Airport, wo ich auch gleich der Beschilderung zur Panorama Terrace folgte. Es war nicht viel los, auch der Check-In Bereich wirkte verlassen, es tummelte sich die Masse in der Fressecke. 

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