Tagesausflug nach Bonn

Im Juni 2017 habe ich einen Flighttrip nach England für die Avro RJ85 geplant, da der Abflug aus Köln nach Stansted erst am Abend ging und der Donnerstag Feiertag war entschloss ich mich den schönen Junitag zu nutzen und dem Drachenfels sowie dem Schloss Drachenburg in Königswinter einen Besuch abzustatten. Zu dem Zeitpunkt lebte ich noch in Mittelhessen, sodass es nur rund anderthalb Stunden nach Siegburg dauerte.

Zuerst ging es mit der HLB nach Siegburg/Bonn, da beim VRS angeblich meine Handynummer bereits registriert war und ich unterwegs kein Handyticket lösen konnte musste ich erstmal aussteigen und einen Automaten aufsuchen für ein Tagesticket in der Preisstufe 3. Dieses kostete 13,60 und so nahm ich den nächsten Zug nach Troisdorf und wartete dort auf den verspäteten Regionalexpress nach Königswinter. 


Es war bereits sehr heiß an dem Tag. In Königswinter angekommen machten sich einige auf dem Weg Richtung Drachenfels. Auf diesem befindet sich auch mein Ziel, die Burgruine Drachenfels und das Schloss Drachenburg. Auf den Berg geht es mit Deutschlands ältester Zahnradbahn, der Drachenfelsbahn. 

Bis auf den letzten Platz waren die beiden Bahnen voll. In etwa 15 Minuten ging's auf den Berg, zwischendurch wurde auf der Mittelstation gehalten, hier befindet sich das Schloss. Ich fuhr bis ganz oben. Genoss die schöne Aussicht und stieg zur Ruine empor. Leider ist sie nicht besonder fotogen mit Gegenlicht und wurde von vielen Wanderern belagert, der Ausblick von hier über den Rhein fast bis nach Köln war schon beeindruckend.

Nach dem Abstieg, der wirklich sehr steil ist, ging es den ebenfalls nicht flachen Weg zur Mittelstation und dem Schloss durch den Wald runter. Es war nicht voll. Nur der Eingang welcher im Shop in der Vorburg liegt, war ungeschickt, da die Leute nicht aus dem Weg gehen wollten beim "Burgshoppen". Ich sah mir das Schloss erst von außen an und stieg auf den Turm, das letzte Stück ist sehr eng bevor rausgeht. 
Es hat sich allerdings für den Ausblick gelohnt. 

 

Hiernach machte ich mich kurz durch das Schloss und das Museum im Keller. Es hatte eine "krasse" Geschichte hinter sich.

Von der Erbauung durch Stephan von Sarter als Privatvilla zur Nazischule, später Eisenbahner-schule. Zunächst stand es einige Zeit leer und fand Rettung vor dem Verfall durch Paul Spinat, einem Unternehmer der Region, welcher bis zu seinem Tod dort lebte.

Nach seinem Tod ging Schloss Drachenburg wieder an das Land Nordrhein-Westfalen über.

Seither ist seither besuchbar und wird ständig saniert. 

 

Danach aß ich noch einen Snack im Schatten, ich machte mich bald zurück zum Bahnhof, um nach Bonn-Beuel zu fahren. 

Von hieraus nahm ich den Bus zum Marktplatz, über diesen ging ich zum Hauptbahnhof etwas richtiges Essen und fuhr mit dem nächsten Bus zum Poppelsdorfer Schloss, da es anfing zu regnen ging ich nach kurzem Aufenthalt zurück zum Bahnhof. 

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