Kopenhagen intensiv

Da die Flüge nach Amerika von Kopenhagen abgingen, baute ich mir noch einen Stopp hier ein. Zwar erfolgte die Anreise am 3. und die Ab- bzw. Weiterreise am 5. April, allerdings ergibt sich hieraus genau ein ganzer Tag für ein intensives Sightseeing-Programm in Kopenhagen.

Die Anreise erfolge von Franfkurt mit SAS Scandinavian Airlines in der Business Class. Lounge in Frankfurt und Flugzeuge beobachten werde ich hier nicht aufführen. Der Flug verlief recht unspektakulär mit einem Sonnenuntergang über der Ostsee. Am Flughafen habe ich mir noch 500 Kronen am Automaten gezogen, während ich auf das Gepäck wartete. 

Vor dem Abgang zum Bahnhof habe ich mir noch ein 72 Stunden-Ticket für 4 Zonen inkl. Flughafen gekauft, dieses kostet 200 Kronen und war mit Kreditkarte bezahlbar. 

Mit der Regionalbahn ging es zur Station "Norreport". Die Fahrt dauerte knapp 15 Minuten und von dort ging es zu Fuß in knapp fünf Minuten zu meiner Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Ich entschied mich für das Hostel Jørgensen, da der Preis von knapp 50€ und die Lage ideal waren. 

Einchecken war in wenigen Minuten erledigt und es war recht leer, so hatte ich das Vierbettzimmer in der ersten Nacht für mich alleine. In der zweiten war noch ein weiterer anwesend. 

 

Durch die Stadt geirrt bzw. erstmal wieder falsch gefahren, zum Kastell gefunden und ein paar nette Spiegelungen im Wasser aufgenommen. Kurz zur Kleinen Meerjungfrau gelaufen für ein Selfie war mir zu viel Trubel...
Also erstmal einen Kaffee getrunken und die Aussicht aufs Meer genossen, und ich denke mal dass die Insel im Nebel Tre Kronen ist. Die seichte Briese hat mir zur Amalienborg geweht, dort ein paar königliche Wachposten mit Maschinengewehren abgelichtet. Von dort wollte ich eigentlich zum Christianborg Slot, bin allerdings in Nyhavn gelandet, nach einem Abstecher zu einem 7-Eleven für eine Coke und ein Wasser übrigens 38Dkk gezahlt. Am Nyhavn mein Mittagessen zu mir genommen und mich für die Copenhagen Channels Grand Tour entschieden (80Kr.). Sehr nette Einblicke und einiges über die Stadt und die Bauwerke erfahren, kann ich nur empfehlen! So dann bin ich durch die Christanborg geschlürft, dort ist das Parlament untergebracht, sehr cooles Gebäude. 

 

Ich verfahre mich, egal in welcher Stadt, mindestens einmal, selbst in der Heimat Hannover passiert mir das ab und an. Mit einem Umweg kam ich dann ja auch zum Ziel.

 

Die Ziele, ich weiß passt eigentlich nicht zu mir aber ich habe mich null auf Kopenhagen vorbereitet und eigentlich nur mit Google Maps für mich Sehenswertes rausgepickt. Also zuerst zum Kastell von Kopenhagen, dieses ist ein größerer Gebäudekomplex von 1667 aus überwiegend Rot und Gelb angeschlagenen Gebäuden. Als ich ankam gab es eine Art Zeremonie um ein Denkmal.

 

Das Trekroner Fort ist eine Kopenhagen vorgelagerte künstlich angelegte Insel, welche erstmals 200m weiter draußen auf dem Wrack von 3 versenkten Schiffen, eines davon "Tre Kroner". Sie diente zur Verteidigung der Stadt und beheimatete auch während der Kriegszeit die deutschen Truppen. Seit 1984 ist es wieder öffentlich zugänglich. Allerdings aufgrund der noch bestehenden Wintersaison bis Ende April bestand noch kein Linienverkehr.

 

Das Schloss Amalienborg beheimatet die dänische Königsfamilie. Leider sind nicht alle Stellungen besetzt aber ähnlich wie in London ist auch "den kongelige Livgarde" (die königliche Leibgarde) stets zugegen und mit Maschinengewehren ausgestattet. 

 

Also am Nyhavn, welcher nebenbei bemerkt von Sklaven errichtet wurde wie ich auf der Bootstour erfahren habe, ist sehr nett vom Flair und man kann auch zwischen den Restaurants langschlürfen ohne von den Kellnern wie u.a. in Italien belagert zu werden.

 

Ich habe mich aber entschieden mal schnell einen 7-eleven für eine Coke und ein Wasser aufzusuchen und dann auf einer Bank am Hafen mein Brötchen zu futtern, war doch eine gute Idee die zwei Brötchen am Morgen für 30Kr. zu nehmen.

Nachdem ich länger die Touren studiert hatte entschied ich mich für die Grandtour, für 80Kr. (ca. 14€) eine knappe Stunde durch die Kanäle schippern und sich dazu noch einige Fakten, selbst auf Deutsch, zu bekommen klang mir sehr viel interessanter als die anderen mit in-ear Audioguides.  Gegen 13:25 verließen wir die Anlegestelle gen Hafen.

Vorbei an der Oper, welche eine Dachfläche von einem Fußballstadion hat, zur kleinen Meerjungfrau. Vorbei an Marinekreuzern zu einem Fort. Auf diesem Fort stehen Kanonen, die jeden Tag bei Sonnenauf- und untergang eine Kanonenkugel abfeuern soll, da das Königshaus nur unweit entfernt ist, geht die Sonne hier erst gegen 8 Uhr auf.

 

Und da haben wir das Amalienschloss nochmal von Wasser, im Hintergrund die Frederikskirche. Nach der einstündigen und entspannenden Tour machte ich mich auf den Weg zum Christiansborg Schloss, in welchem sich das Parlament befindet, eigentlich sollten auch hier "Wachen" sein, aber alle Kojen waren umgedreht. Es ist das dritte Schloss, nachdem die ersten beiden den Flammen zum Opfer fielen.  Nach dem Bilder machen des Schlosses, war ich etwas am überlegen, da ich "meine" Sehenswürdigkeiten abgearbeitet habe.

 

Was ich nun tun werde, es war gegen 16 Uhr und mich überkam eine Kurzschlussentscheidungnoch ein weiteres Land abzuhaken....hier geht's nach Schweden. 

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