Eurowings Blindbooking nach FKB, Ziel Straßburg

es geht mal wieder los, vor ein paar Wochen habe ich mal Blindbooking bei Eurowings ausprobiert, aus den 14 Zielen der Kultur habe ich nur noch eines ausgeschlossen.

 

Das Ergebnis war nicht berauschend im ersten Augenblick, denn das Ziel sollte der Baden Airpark FKB sein. Wie geht man damit um? Weder nach Karlsruhe noch nach Baden-Baden oder Rastatt wollte ich. Ein kurzer Blick auf die Karte und ein Ziel ward gefunden. Mit dem Bus und der Bahn sollte es via Karlsruhe nach Straßburg gehen.

 

Die Daten:

 

18.11.2017 HAM FKB EW7234 ab 07:10

19.11.2017 FKB HAM EW7239 ab 16:15

 

Bessere Flugzeiten kann man sich nicht vorstellen. Nochmal eben gegen gecheckt und mit dem BB 40€ gespart, besser als nix. Das Blindbooking ist doch gar nicht mal so schlecht für Ziele, die man sonst nicht auf dem Radar hat, aber die Innerdeutschen sollte EW mal rausnehmen bzw. verringern pro Kategorie.

 

Das Ziel war gesetzt, Bahn gebucht. Fehlte nur noch das Hotel, erst über Booking.com geschaut, später nochmal storniert und mit der Members Rate das Ibis Styles Gare Centrale gebucht.

 

Gegen 11 Uhr werde ich dann in Straßburg sein.

 

Samstag, 18.11.2017

Wecker klingelt um 4 und damit genug Zeit zum wachwerden & Co. Ein Kaffee ist auch noch drin, um 4:46 fährt der Bus zur S1 direkt vor der Haustür und ich bin gegen 5:40 am Airport. Noch mal eben den Boarding Pass am Automaten ausgedruckt, auf  Pass & Kärtchen raussuchen und den Prio Checkin hatte ich Lust, auch wenn dieser leer war. An der Gepäckabgabe war einiges los.

 

Dank Kärtchen ging es durch die Fastlane und in 3min war ich Airside. Kurz durch den Heinemann, aber nichts preislich interessantes dabei, da nur Handgepäck wäre dies auf dem Rückflug auch etwas problematisch. Kurz Richtung C08, da hier neben dem Bookshop ein Wasserspender ist, der einzige den ich kenne. Mit einem Croissant zum Gate A26, also mal wieder Bus Boarding, BB wie das Tarif-Akronym.

 

Wollen die alle Karlsruhe? Nein, Lufthansa MUC und Eurowings ARN werden gleich aufgerufen. Danach bin ich allein, wie schön das wäre den A320 für mich allein zu haben.

 

Kurz vor Boardingbeginn füllt sich der Wartebereich etwas, maximal 40 Leute.

 

Das Boarding verzögert sich etwas. Beginn dann wie bei den vorherigen mit mündlichen Aufruf, da das Durchsagesystem noch im Schlummerland ist. Meine Vermutung war richtig, der Flieger fast leer. Eine Q400 hätte locker gereicht. Die D-ABFO stand auch in der Nähe der LH-Ju52 Halle.

Start bei Sonnenaufgang mit Blick auf die Hafencity.

Endlich mal wieder ein Flug mit Airberlin. Außen und innen Eurowings, Crew in AB Uniform. Herrlich. 12A eingenommen, Zeitung herausgenommen und alles verstaut. Boarding Completed kam auch recht flott und ich hatte die hintere Exit-Row für mich allein.

Ein kurzes Sicherheitsballett ohne extra Unterweisung der Funktionsweise des Notausgangs brachte uns zur Piste. Trotz des schnellen Boardings 5min over time. Die Flugzeit sollte rund 50 Minuten betragen, womit wir wieder pünktlich sind.

Kurz nach durchbrechen der Wolkendecke begann der Boardservice. Da ich für 19€ den Sitz reserviert hatte, gab es den den Snack aus der Box und einen Kaffee dazu. Die Tomatensoße als Butterersatz passt nicht so gut zum Käse. Ein wenig lesen, die Aussicht genießen und schon ging es wieder runter. Karlsruhe erblickte uns bei bester Bewölkung. Hier stehen ja einige Saab 340 rum.

 

Ein A320 der Wizz, beim Boarding und eine 737-800 der Ryanair waren noch zu Gast. Da der Flugplatz Karlsruhe/Baden-Baden keine Bridge besitzt gab es wieder eine kurze Rundfahrt. 5% der Paxe gingen zu den Gepäckbändern. Durch den grünen Ausgang in die gähnende Leere, mein Bus nach Rastatt sollte erst in 25 Minuten kommen. Die Zeit anderweitig genutzt und mir die ausliegenden Flyer angeschaut. Leider nichts von meinem Ziel dabei. Noch ein Ticket am Automaten gekauft, für Rastatt mit der Linie 234 werden 2 Waben fällig, der Tarif ist mit der BahnCard nochmal rabattierbar und kostete somit nur noch 1,80€. Der Bus war leider nicht im Bahnticket inkludiert.

 

In Rastatt am Bahnhof nochmal ein drittes Frühstück und einen Cappuccino to go mitgenommen und auf den Regionalexpress nach Karlsruhe Hbf. gewartet.

 

In Karlsruhe habe ich rund 30 Minuten zum Umsteigen Zeit. Im nächsten Zeitunsgshop ein wenig gestöbert und Lektüre für die nächsten möglichen Ziele mitgenommen.

 

Mit einem recht neuen (oder nur sauberen?) ICE vom Typ Velaro D geht’s nach Straßburg. Da viele Menschen, egal welchen Alters, die Reservierungsanzeige missachten, habe ich dies auch mal getan und die hintere Reihe genommen und festgestellt, dass die Recline hier doch höher ist. Hier war erst ab Straßburg reserviert. Das System von der Bahn mit den Reservierungen als nicht möglich anzuzeige,  obwohl noch Plätze bis zum gewählten Ziel vorhanden sind ist für mich unverständlich.

 

Etwas verspätet nach gut einer Stunde Fahrt in Straßburg angekommen und erstmal zu, Hotel begeben. Okay, rechts das ibis (blau) links das Ibis (rot), wo ist ibis (grün)? Ich bin erstmal ins rote und mir wurde dann nochmal das richtige beschrieben, es befinden sich hinter dem Hotel also um die Ecke. Auch hier recht freundlich begrüßt und mit einem Upgrade ins Mercure überrascht worden, auch Frühstück sei inklusive. Die freundliche Dame zeigte mir noch wo dieses liegt, 100m die Straße runter. Early Checkin funktioniert gut. Ein Zimmer im 3. Stock und Frühstück sollte es auch noch geben.

 

Das Mercure war auch sonst sehr modern eingerichtet.

Das ibis styles ebenfalls, hier gefielen mit im öffentlichen Bereiche die Fotografien der Concorde.

Kurz auspacken und dem iphone eine Runde Saft aus der Dose geben, dann geht’s auch schon in die City.

Es stehen an einigen Ecken schon die Buden für den Weihnachtsmarkt und Dekoration hängt auch schon in der Innenstadt.

Das Wetter war ganz gut, etwa 9 Grad und trocken.

 

In Le Petit France habe ich mir ein Restaurant für den Abend auserkoren, jetzt geht’s erstmal auf die Terrasse für ein paar Bilder von oben.

 

Es ist Zeit nochmal ins Hotel zu gehen und sich aufzuwärmen, später geht’s dann zum Essen und für Nachtaufnahmen los.

Das frühe Aufstehen hat mich nochmal kurz dösen gelassen und schnell war es auch schon dunkel.

 

Gegen 19 Uhr ging ich in die Stadt und zu meinem auserkorenen Restaurant „Au Pont Saint Martin“.

Einen Platz für einen findet sich eigentlich immer. Es war sehr warm und recht voll. Die Karte ist als eine Art Platzdeckchen auf A3 gedruckt und wird nach jedem Durchgang getauscht.

 

Nach dem ich mir die dreisprachige Speisekarte durchgelesen hatte, war schnell die Entscheidung getroffen, das Menü und ein lokales Bier.

 

Da das Restaurant sehr voll war, zog sich die Zeit zwischen den Gängen ein wenig hin. Am Ende war ich zufrieden mit der Vorspeise, dem Hauptgang und dem Dessert. Das Bier war ganz lecker und ich satt. Es hatte zwischendurch geregnet und nieselte noch leicht. Ich entschloss mich noch einen Sparziergang durch die Stadt zu machen und nebenbei ein paar Momente von Straßburg bei Nacht festzuhalten. Etwa 6°C waren gerade noch. Mit der richtigen Kleidung alles kein Problem. Leider war die Dachterrasse bereits geschlossen jedoch sehr schön beleuchtet.

 

Nach einer guten Stunde war ich wieder im Hotel und wollte eigentlich nur noch ins Bett. Noch den Wecker auf 8 Uhr gestellt und direkt eingeschlafen.

 

Sonntag, 19.11.2017

 

Ich habe sehr gut geschlafen, schnell unter die Dusche, ich glaube so eine kaufe ich mir auch. Der Regen ist so doch ganz angenehm, eine normale Brause gab’s on top.

 

Gegen 9 Uhr beim Frühstück und es nichts los. Bin ich so spät? Okay, es ist eigentlich alles da. Brot, Croissants, Kuchen, Obst, Müsli, Marmeladen, Käse, Joghurts und Minipfannkuchen, letztere noch warm und waren mir sehr gut bekommen. Eine heiße Schokolade und ein wenig Obst später machte ich mich gesättigt zurück ins Zimmer. Leider ging kein früherer alternativer ICE direkt nach Karlsruhe, sonst hätte ich mir die Zeit bis zum Flug dort noch vertreten.

 

Die Zeit bis zum Checkout um 12 noch mit Aufarbeiten von diversen Dingen verbracht und dann zum Bahnhof. Dort die Zeit bis zur Abfahrt des ICEs überbrückt und mit ebendiesem gegen 12:46 nach Karlsruhe gefahren.

 

In Karlsruhe stand der EC nach Baden-Baden leider mit 45 Minuten Verspätung angeschlagen. Die S-Bahn habe ich knapp verpasst, also blieb mir nur noch der Regionalexpress, welchen ich um 14:09 bis Rastatt nutzen wollte. Da der Bus weder auf den Zug noch den Flugplan am Sonntag abgestimmt ist und ich keine Experimente machen wollte nahm ich ein Taxi zum Flughafen. Es war noch genug Zeit für ein paar Bilder des Flughafens und der Saab 340AF der Air Est.

 

Einen Checkin-Automaten sucht man hier vergebens, genauso wie eine Fastlane. Einen Priority-Schalter gibt’s aber, auch wenn eh nichts los ist. Noch schnell den Boarding Pass ausdrucken lassen, das ich bereits eingecheckt war wusste ich auch. Und damit ging es dann zur Security. Der vor mir stellte sich wirklich an, alles nur auf Aufforderung und Nachfrage ausgepackt, sein selbstausgedrucktes Ticket wollte er nicht aus der Handgeben. Ohne ihn hätte die Kontrolle keine Minute gedauert. Airside gibt es nicht wirklich viel. Einen Travel-Value DutyFreeShop und ein Cafe. Die Kaffeepreise sind akzeptabel. Im Dutyfreeshop gab es nichts Besonderes, nur der Havana Club Especial in der Literflasche war mit 16€ sehr günstig. Steht jedoch noch im Regal zuhause.

 

Das Boarding begann sehr zeitig, Status interessiert bei Eurowings wirklich nicht, wozu auch. Der Flieger war recht voll, jedoch blieben fast alle Mittelsitze frei. Die Flugzeit betrug 1h 20min, was dem 200km/h starken Gegenwind geschuldet war.

Mit einem Bierchen den Tag noch im Flieger ausklingen lassen, gegen 17:28 in Hamburg runtergekommen und an zwei Airberlin-Fliegern vorbei gerollt. Endlich gab es mal kein Busgate und mit der nächsten S-Bahn geht’s zum Bus und nach Hause, wo ich gegen 19 Uhr ankomme. 

Straßburg
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